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Leeres für Bares
Das kleine Dorf Pannur liegt im Süden Indiens. Die Einwohner des Dorfes bestehen größtenteils aus Dalits, der untersten und elendsten Schicht der indischen Gesellschaft. Die kastenlosen Familien sind versklavt und müssen harte Arbeit leisten, um sich einigermaßen über Wasser halten zu können. Dabei bleiben sie nicht von schweren Krankheiten verschont. Um das Familieneinkommen aufbessern zu können, müssen auch ihre Kinder helfen, die dann meistens auf fremden Farmen arbeiten und einen 16-stündigen Arbeitstag haben. Die Kinder werden oft körperlich misshandelt, sexuell ausgebeutet, seelisch verwundet und unterdrückt. Ohne Schulische Ausbildung haben sie keinerlei Aussicht auf eine menschenwürdige Beschäftigung, wenn sie erwachsen sind.
Deswegen haben Pater Eric-Mathias, SJ, Pater Joseph und Pater Maxim einen Plan entwickelt, um die Kinder aus diesem Elend zu befreien. Sie kaufen die versklavten Kindern von ihren „Besitzern“ los und schicken sie in umliegende Schulen der Jesuiten, damit sie eine grundlegende Ausbildung erhalten können, womit ihnen ein besseres Leben mit einem normalen Beruf ermöglicht werden kann. In ferner Zukunft planen die Jesuiten auch noch einen Bau weiterführender Schulen.
Das Spendenprojekt
Die Schüler der Höchstädter Hauptschule haben von diesem Projekt in Pannur erfahren und wollen nun mit eurer Hilfe helfen. Die Schüler sammeln leere Druckerpatronen und verkaufen diese an Recyclingfirmen. Den Erlös spenden sie für die Schulbildung der Hirtenkinder in Pannur.
Nun wollen sie mit Hilfe der werkstatt-weltweit ihr Projekt ausdehnen und benötigen dafür eure Hilfe.
Was könnt ihr tun um zu helfen?
Schickt alle eure leeren Druckerpatronen (Marken: Canon, Lexmark, Hewlett-Packard) an die werkstatt-weltweit und versucht, auch innerhalb eurer Schule diese Aktion bekannt zu machen und möglichst viele eurer Mitschüler dafür zu mobilisieren. Auch eine organisierte Sammlung der Patronen an eurer Schule wäre eine gute Idee.
Die leeren Patronen werden dann sortiert, an die Hersteller zurückgesandt und der Erlös an die Mission, konkret an das Projekt der Hirtenkinder in Pannur (Indien), gespendet.





